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Neuer Trip mit T4 geplant

Ich habe mich jetzt entschlossen meinen VW T4-Bus Festivaltauglich zu machen. Da ich auch vor habe Tommorowland und das Woodstock in Polen zu Besuchen so wie einige abgedrehte Open-Air-Gigs in der Ukraine, möchte ich möglichst wenig Zicken von der alten Dame erwarten und das heisst schlichtweg nochmal, dass ich wohl oder übel in das Fahrzeug investieren muss.

Im Moment macht mir der T4 Auspuff sorgen, da er sich schon öfters mal aus der verankerung gelöst hat und auch einer der Töpfe nicht mehr ganz astrein dicht ist. 

Als zweites werde mir einen kleinen Laderegler und einen Wechselrichter besorgen, die in das Interieur integriert werden sollen. Auf die Dachschinen werde ich eine aufständerbare Photovoltaik-Anlage bauen. 3 Module sollten reichen. Ich will ja nichts unmögliches, sondern nur mal etwas in der Microwelle warm machen und abends etwas Licht im Fahrzeug. 

Hierfür sollten 4 ausgediente LKW-Batterien reichen. Ich habe mir ausgerechnet, dass ich damit bei voller Ladung 20 Minuten eine Mikrowelle betreiben kann. Das heisst, es können also etwa 6 3-Minuten-Terrinen Erhitzt werden. Das sollte für eine Mahlzeit reichen. Dann ist immer noch geügend Strom für ein bisschen LED-Licht am Abend übrig und um meinen MP3-Player und mein Handy zu laden.

Man benötigt nicht unbedingt soviel Strom um über die Runden zu kommen. Auch wenn man mit der Anlage keinen Heizstrahler betreiben kann (Doch kann man, aber nur ca. 3 Minuten), so reicht es doch für den warmen Kaffee am morgen. Preislich kostet das ganze dann etwa 1200 Euro. Für ein kleines Inselsystem ist das meines erachtens nicht zu viel. Und wer ausser mir kann dann sonst noch behaupten, ein eigenes Inselsystem in seinem T4 VW Bus zu haben.

Ich werde einfach einen dicken Schlafsack mitnehmen und dann habe ich das Problem mit dem Strom für den Heizlüfter auch hervorragend gelöst. Verzicht ist eben auch eine Lösung.

11.3.14 09:54, kommentieren

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Am Wochenende in der Heute show

In der Heuteshow wurde am Wochenende eine sehr kritische Sichtweise der Energiewende veröffentlicht. Obwohl satirisch, ist die Kritik klar erkennbar. Zu teuer, zu wenig ökologisch.

Doch was ist dran? Fakt ist, dass der Strom immer teurer wird und das dies auch der Fall ist, weil die Ökostromumlage an den Börsenstrompreis gekippelt ist.

Fakt ist auch, dass der hohe Strompreis die Verstromung von Braunkohle wieder rentabel macht.

Beides heisst haber auch, dass die Politiker die Energiewende nicht richtig umgesetzt haben. Tatsächlich wird auf anstehende Probleme so eklatant einfach gar nicht reagiert, dass man im Grunde an der Grundintension der Regierung, Deutschland erneuerbar und Energieunabhängig zu machen, zweifeln muss.

Auf der einen Seite wird zu wenig dafür getan, dass auch weniger Wohlhabende sich eine EE-Anlage leisten können, auf der anderen Seite wird denen, die breit sind in Photovoltaik und Speicher zu investieren, ein Ast in die Speichen geworfen, wenn es dann wieder heisst, man wolle den selbstverbrauchten Ökostrom auch mit der EEG-Umlage belasten.

Die Große Koalition agiert planlos und teils auch Fahrlässig. Mit Ihrer Politik werden Menschen in Positionen gedrängt, die eher negtiv gegenüber der Energiewende sind.

Dabei ist der Aufbau eines Landesweiten Speichernetzes von immenser Bedeutung. Seit es einen Markt für Stromspeicher gibt, hat sich die Technologie dafür rasant entwickelt. Neue Akkukonzepte versprechen eine haltbarkeit von 40 Jahren!  Mit dem hausbau und dem Einbau eines Akkus hätte man dann also ein für allemal das Speicherproblem gelöst.

Die Photovoltaik Braunschweiger Bürger hat sich in den letzten 2 Jahren zu einem Selbstverbraucher-Netzwerk ausgebaut. Die Hoffnunf vieler EEG-Enthusiasten ist, dass sich viele Hausbesitzer dazu entschließen, einen Speicher direkt beim Bau des Hauses mit in das Konzept einzuschließen. Vielleicht werden dann Stromspeicher zu einer solchen Selbstverständlichkeit wie Heizungen oder Dämmungen.

Rein rechnerisch lohnt sich die Investition. Der Speicher mit Photovoltaik-Anlage bringt Stromkosten von etwa 28 Cent mit sich, was immer noch niedriger ist, als der Netzstrom.

11.3.14 07:44, kommentieren

Toller Tag gestern.

Gestern kam es zu zahlreichen Demonstrationen gegen das Erneuerbare Energiengesetz, wie es Herr Gabriel zu verändern versucht.

Also fuhren wir in einem geliehenem Audi S1 Pikes Peak nach Hannover um mit gegen diesen Unfug, der da gerade veranstaltet wird, zu demonstrieren.

Leider sind solche demonstrationen nicht besonders sinnvoll, da immer zu wenige Menschen tatsächlich dort hingehen. Die Politiker interessieren Menschenmassen immer erst dann, wenn sie persöhnlich unter enormen Druck gebracht werden, den Voll-Profis im Polit-Geschäft kann sowas nicht passieren. Gabriel lässt wie Kanzlerin Merkel die allermeiste Kritik einfach an sich abprallen und macht weiter wie gehabt.

Dabei war der einstige Umweltminister früher ein Paradebeispiel für gute Nieschenpolitik. Seinen Posten hatte er damals Großartig ausgefüllt und das nicht nur wegen seiner realen Körperfülle, sondern mit Wortwitz und Kompetenz.

 Tatsächlich ist die Art wie Frau Merkel, Herr Seehofer und Sigmar Gabriel mit Kritik und Problemen umgehen einer der wichtigsten Gründe für die Politikverdrossenheit der Bürger dieses Landes.

Wenn keine Verbesserungsidee mehr bei der Poltik-Elite zündet, ja wie will man denn dann etwas Ändern. Die Parteien können sich einfach nicht mehr voneinander absetzen, es sind alles Politiker und keine Menschen wie du und ich. Diese Kreise denken anders, paktieren anders und handeln anders als der Normalbürger.

Diese Distanz ist gerade in den letzten 20 Jahren so Eklatant gewachsen, dass eine ganze Generation mit Mausgrauen Politikerfratzen aufgewachsen ist und keine Möglichkeit sieht eine wirkliche Veränderung hervorzurufen.

Wer wirklich etwas ändern will, so hat mir vor nicht allzu langer Zeit ein enger Freund berichtet, der müsse nicht in die Politik gehen- die Paktierer würden einen Unterbuttern, sondern das wichtigste sei, ein eigenes Unternehmen zu gründen und Wirtschaftlichen Druck aufzubauen.

Auch nicht die richtige Variante oder? Wer mit entscheiden will, der muss in diesem Land wohl mehr oder weniger oft über Leichen gehen. Daran sollte jeder denken, wenn die Kanzlerin einem Kollegen wieder einmal das vollste Vertrauen auspricht.

7.3.14 09:43, kommentieren

Was passiert nach dem Startschuss für die Speicherförderung

Das Kreditinstitut für Wiederaufbau (KfW) hat jetzt doch genug Gelder aus dem CO2-Emissionshandel eingesammelt, um in Speicher für Photovoltaik-Anlagen zu investieren. In günstigen Fällen kann jetzt der Stromerstellungspreis pro Kilowattstunde mit eigenem Speicher und eigener Photovoltaik-Anlage bei ca. 21,5 Eurocent liegen. Das heißt, dass man nun unter dem Netzstrompreis den eigenen gespeicherten Strom verbrauchen kann. (Netzstrompreis liegt bei rund 23 Cent).

Doch was muss man beachten?

1. Speicherzellen halten vermutlich nicht die versprochenen 20 Jahre in denen sie die Photovoltaik-Anlage wirtschaftlich betrachten.

2. Man kann nur die Hälfte der Speicherleistung wirklich nutzen, denn ein Tiefentladen der Speicher führt zu vorzeitigem Speicherverschleiss.

3. Auch wenn angepriesen wird, dass die Speicher einen Eigenversogungsgrad von 80% möglich machen sind wohl eher 70% oder weniger realistisch.

4. Die Speicherförderung wird zu einer Verbilligung der Technologie führen.

5. Lassen Sie sich bei der Größe des Speichers genau beraten, mitunter sind Große Speicher bei Ihnen gar nicht sinnvoll.

6. Speicher wie der bekannteste von E3DC sind zwar sehr ausgereift, jedoch sind sie bei einer Veränderung des Bedarfs nicht erweiterbar.

Im Großen und ganzen muss jeder selber wissen, ob ein Speicher eine lohnenswerte Investition ist. Sicher ist auf jeden Fall, dass sich der Autonomiegrad signifikant steigern lässt und man unabhängiger von den profithungrigen Konzernen ist kann selber selber Strom erzeugen und verbrauchen.

Fakt ist: Wir geben immer mehr Geld für die Energie aus, die wir verbrauchen und die einfach förderbaren Ressourcen verknappen sich immer weiter. Unsere Zivilisation wird irgendwann wegen den Rohstoffen, die sie benötigt nicht mehr weiter über sich hinauswachsen können.

Vielleicht wird die Bundesregierung die Speicherförderung auch auf andere Speichersysteme ausweiten, einige viel versprechende konnten in der Vergangenheit immer wieder gesichtet werden. So gibt es ein auf Druck basierendes System von CAEstorage und ein System von Fronius, das auf Elektrolyse und einer Brennstoffzelle beruht. In dem Positions-Papier der KfW sind allerdings nur Akku-Speicher erwähnt. Andere vielversprechende Ideen sind vorerst aussen vor.

20.4.13 11:21, kommentieren

Wann geht es los mit Speichern?

Eine ganze Branche lechzt nach neuen, kostengünstigen Speichersystemen, die man dem Endkunden auch wirtschaftlich erklären kann. Bis jetzt ist es nämlich so, dass Speicher höchstens in einer Mischkalkulation wirtschaftlich zu betreiben sind.

Viele Menschen sind einfach noch nicht bereit dazu, in eine Technologie zu investieren, deren Haltbarkeit und Wirtschaftlichkeit nicht gewährleistet werden kann.

Dabei gibt es bereits zahlreiche Technologien, die unsere Probleme bei der Speicherung von Strom Lösen können.
So gibt es zB. eine neue Generation effizienterer Wasserstoffgewinnung und Brennstoffzellen, mit denen man Strom als Wasserstoff speichern könnte. Der Wirkungsgrad ist hier allerdings noch nicht so hoch, wie man es gern hätte und das Equipment noch sehr teuer.

Dann gibt es die Redox-Flow-Batterie. Die Modelle verprechen eine kompakte Bauweise und eine hohe Speicherkapazität der neuen Redox-Flow Generation. Doch auch hier steckt die Entwicklung bisher noch in den Kinderschuhen. Funktionierende Exemplare in der praktischen Welt haben noch sehr große Ausmaße.

Interessant ist auch die Möglichkeit Strom Pneumatisch zu Speichern, wie es der Hersteller Caestorage verspricht. Aber auch hier ist eine Serienfertigung frühstens 2014 angedacht und es kann noch niemand etwas zu den Kosten sagen.

Bleiakkus oder Lithium-Ionen Systeme sind demnach bis jetzt die best-erforschten Speichertechnologien. Hier kann es aber je nach Entladungtiefe zu einem Verlust von Lebenszeit kommen. Die Geräte sind noch ziemlich Groß und Schwer, was ja auch bei dem Verbau im Haus nicht weiter tragisch ist. Dennoch kann es sich platztechnisch und preislich niemand leisten einen Speicher einzubauen, der Photovoltaik-Strom für den ganzen Winter speichern kann. So etwas ist bis jetzt leider Zukunftsmusik und wird auf Jahre auch noch nicht erschwinglich für den Otto-Normalverbraucher sein.

Doch es gibt Institute und Unternehmen die an besseren Lösungen arbeiten!
Wir dürfen also auf die Zukunft der Speicher gespannt sein, wie wir unseren Strom in Zukunft Speichern.Selber Strom erzeugen können wir - jetzt fehlt der zweite logische schritt

9.4.13 09:53, kommentieren

Kein Zweifel - PV ist Gegenwart und Zukunft

Dinosaurier sterben aus. Das wissen wir alle. Doch noch einmal bäumt sich die etablierte Energiewirtschaft auf und macht Lobbyisten und Journalisten scharf gegen die Energiewende. Und aus Sicht der Energieversorger wird es auch beängstigend, denn die Regenerativen Energien haben bis jetzt schon 25% vom Kuchen genommen und steuern auf die 30%-Marke zu.

Deshalb kann man aus Energieversorgersicht gar nicht oft genug auf die Probleme verweisen, die Regenrative Energien mit sich bringen. Wir müssen die Stromnetze ausbauen! Das kostet Milliarden!

Leider ist der Ausbau der Stromnetz nur erforderlich, weil die Energieversorger Stromgroßverbraucher, wie die bayrische Industrie, mit Strom aus der Nordsee und Kohlekraft aus der Küstenregion versorgen wollen. Das Prinzip der dezentralen Energiewende wird dabei vollkommen über Bord geworfen.

Wir dummen Bürger zahlen also den Großen Energieversorgern, dass Sie verschlafen haben, rechtzeitig von schlechten und hoch subventionierten Geschäftsmodellen Abstand zu nehmen, und endlich durch echten Unternehmergeist Geld zu verdienen.


Bis 2025 kann der Strom aus Photovoltaik für ca. 5-6 Cent hergestellt werden und deshalb ist die Energiewende auch von oben eigentlich nicht gewollt.
Wieso auch? Es ist doch angenehmer, mehr Geld in die eigene Tasche zu stecken, anstatt der Bürger sein Geld sparen zu lassen.

Keiner kriegt die Photovoltaik kaputt.

Es wird in Zukunft noch mehr Photovoltaik geben. Auch wenn die deutsche Regierung für den Moment blockt, so sind doch die Regierungen der anderen Länder, die jetzt nach deutschem EEG als Vorbild anfangen regenerative Energien zu nutzen, dabei die Preise für Photovoltaik-Module weiter zu tiefsten Preisen zu drücken, sodass in greifbarer Zukunft sogar Anlagen ohne EEG und Anmeldung bei der Bundesnetzagentur möglich sein werden.

Hier vorort stehen die Weichen immernoch auf Zubau. Viele wollen mlglichst Stromautark sein. Das Interesse an Photovoltaik Hannoveraner Bürger und Firmen ist ungemindertt, denn es bieten sich auch dank neuer Techniken genügend Möglichkeiten: Viele Dächer die verschattet sind oder deren Dachfläche durch Gauben gestört wird, sind mit Optimizern gut zu belegen.

In Zukunft werden Module noch preiswerter und ausgeklügelter werden. Tapeten oder Fenster, die aus Sonne Strom generieren: Alles scheint möglich.

22.3.13 08:16, kommentieren

Regierung gänzt durch Uneinigkeit und Nichtstun

Vor rund 2 Wochen zeigte die Regierung auf dem Energiegipfel wieder einmal, dass sie nichts anderes tut, als Tätigkeit zu simulieren. Denn effektiv wird vor der Bundestagswahl im Herbst gar nichts passieren. Kanzlerin Merkel gibt wieder nur Waschlappenphrasen von sich. Man müsse was tun. Dabei bleibts. Die Koalition ist intern so zerstritten, dass eine Einigung in naher Zukunft wohl eher fraglich ist.

22.3.13 06:59, kommentieren